Salonlöwen
Frank Martin Hein, Autor und Kommunikationsdirektor bei Bombardier hatte Gastautoren und Unterstützer seines Buches „Elektronische Unternehmenskommunikation“ ins Berliner Loft geladen. Diskutiert wurden in bester Salon Tradition nicht nur die Trends der elektronischen Unternehmenskommunikation sondern auch die damit einhergehenden kulturellen Veränderungen im Unternehmen. Neben den klassischen Fragen: Wie viel Kontrolle braucht bzw. verträgt ein Wiki? Müssen Unternehmen sich in Second Life engagieren? Und: Welche Wirkung hat ein Corporate Blog auf die Kultur im Unternehmen? Gab es auch ungewöhnlich direkte Aussagen zur Rolle der Unternehmenskommunikation in der Zusammenarbeit mit dem Top Management: Man darf nicht zu viele Skrupel haben , Manager dazu zu bringen, Ihren Job zu machen.“ Sprach Werner Zorn, heute Unternehmensberater aus Tübingen.
Und bevor wir weiter über die Rolle von Bewegtbildern in der Unternehmenskommunikation und die zwangsläufige Forderung nach mehr TV-Training für Manager diskutieren, sollten wir uns noch mal auf der Zunge zergehen lassen, wie Zorn Managern Verantwortung beibringt: “ Man muss sie permanent der Bewertung durch die Zielgruppe aussetzen“. Das setzt allerdings voraus, dass in den Kommunikationsabteilungen Menschen sitzen, die genug Verantwortung haben, die Top Etage mit dem real existierenden Feedback von Kunden, Mitarbeitern und Medien zu konfrontieren.


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