Neue Manager-Tugenden
Die PR Agenturen Wilde & Partner und Text 100 hatten zur Diskussion geladen: „Corporate Responsibility global betrachtet: vom kurzfristigen Kommunikationserfolg zur nachhaltigen Strategie“. Das Thema ist je derzeit in aller Munde - allein 3 Veranstaltungen diese Woche in München.
Fazit: Die aktuelle Begeisterung der Unternehmen für das Thema Verantwortung ist nur dann glaubwürdig und authentisch, wenn die Verantwortung beim Produkt beginnt und Manager glaubwürdig nach den Prinzipien agieren. Keine wirklich neuen Erkenntnisse und dennoch in dieser Deutlichkeit eher selten formuliert. Die Kommunikatoren in den Unternehmen sind aufgefordert Stellung zu beziehen, wenn Sie für seichte Marketing-Kampagnen eingespannt werden sollen. Eher wenig Erfolg versprechen sich die Experten vom neuesten Trend aus Amerika: ein neu kreierter „Corporate Reputation Officer“ soll‘s richten. Noch ein CX0 - wäre in der deutschen Diskussion interessant, was der dann so verdient…
Weitgehend einig waren sich die Experten in der Forderung nach einer neuen, anders ausgebildeten Manager-Generation: Manager, die das Prinzip Verantwortung nicht nur als Feigenblatt benutzen sondern im Sinne der Unternehmensethik mit Leben füllen können.
Vor der Weihnachtsfeier auf Münchens kleinsten Christkindlmarkt auf dem Agentur-Parkplatz diskutierten immer hart an der Sache:
Birgit Obermeier, freie Wirtschaftsjournalistin
Professor Alexander Brink, Universität Bayreuth, Forschungsschwerpunkt Business Ethics
Andreas Schindler, Geschäftsführer des Softwarehauses The Mathworks, Deutschland
Dr. Peter Zimmer, Leiter Tourismus und Reisedienste beim ADAC in München


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