Der Bock als Gärtner
Ein Aspekt ist in der Podiumsdiskussion bei Text 100 neulich zu kurz gekommen: Die Politisierung der Unternehmen. Nehmen wir an, Professor Brink hat recht und die Unternehmen übernehmen politische Verantwortung, mit der in den Zeiten der Globalisierung die Nationalstaaten überfordert sind (Professor Brink brachte das Beispiel von Coca Cola das die ausgefeilte Logistik des Unternehmens für die Aids-Bekämpfung nutzt).
Dann stellt sich natürlich die Frage, ob dieser Lösungsansatz die Unternehmen nicht überfordert und ob wir wirklich demokratisch nicht legitimierten Instanzen derart zentrale Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung übertragen wollen. Anders gefragt, können die Unternehmen, die Umweltprobleme zu verantworten haben auch mit der Lösung betraut werden?


Eine Antwort schreiben