Probono Projekt ohne materiellen Erfolg

Die Idee, meine Arbeit kostenfrei zur Verfügung zu stellen, fand weniger Anklang, als es die ersten euphorischen Reaktionen am Telefon meines Ateliers vermuten ließen. Zwar fanden alle Anrufer die Idee „ganz, ganz toll“ und alle wollten unbedingt darüber nachdenken. Aber vom Nachdenken allein kommt noch kein zusätzliches Geld in die Spendenkasse von Wings of Hope. Schade.

Die Idee war offenbar gut. Immerhin haben sich mehr als 30 Leute telefonisch mit Fragen zum Probono Projekt bei mir gemeldet (Freunde & bekannte nicht mitgerechnet), allerdings ohne, dass sich das Gespräch als konkretes Projekt materialisiert hätte. Entweder war der Zeipunkt falsch („gerade kein Budget mehr“), der Vorstand dagegen („ich würde das sofort machen, aber der Vorstand…“), oder es gab jede Menge anderer Gründe. Manchmal musste ich wirklich fragen, warum die Leute mich überhaupt angerufen haben. Einige Gespräche waren wirklich sehr skuril.

Fazit: Einen Versuch war’s allemal wert!

Jetzt setze ich natürlich meine ehrenamtliche Arbeit für Wings of Hope fort. Und denke darüber nach, was sich aus der Aktion für Schlüsse ziehen lassen.

~ von netztaucherin am Juli 7, 2008.

Eine Antwort schreiben