Kontostand abfragen

Man könnte sein Online-Konto mit einer Funktion ausstatten, mit der die unkomplizierte Abfrage des Kontostandes z.B. per E-Mail oder SMS oder Webserver ermöglicht wird. So können zum Beispiel Vereine den Kontostand ihres Spendenkontos Online auf ihrer Website anzeigen …

Aussehen könnte das zum Beispiel so:

spendenbarometer

 

DNS für IBAN

Auch, wenn wir jetzt alle übereingekommen sind, dass wir das schon hinbekommen hätten, das mit diesem SEPA, bis zum Stichtag, sind wir wohl doch ganz froh um den Aufschub. Aber das Grauen kommt unaufhaltsam: 22-stellige Zahlen- und Buchstabenmonster, die keinem Spaß machen – und für den Kunden nicht nur unbequem sind, sondern auch noch Haftungsfragen aufwerfen.

Mal vorausgesetzt, es geschieht kein Wunder, und Hersteller von Faktura-Software, Banken und Endkunden kommen nicht überein, ab morgen QR-Codes auf Rechnungen zu drucken – oder diese gleich elektronisch in das eBanking-Postfach des Zahlungspflichtigen zu legen … dann könnten wenigstens Kreditinstitute übereinkommen, bestimmte Schlüsselworte in der IBAN-Zeile zuzulassen. Diese wären – analog zu Domains und IP-Adressen in einer Art DNS-Server hinterlegt (die müssten halt von Banken betrieben werden).

Der Zahler müsste sich dann keine 22 Stellen merken oder abtippen, nur das Schlüsselwort. 

Für Spendenkonten gab es ein ähnliches Verfahren wohl schon mal: „Konto 555 bei allen Banken & Sparkassen“ ist letztlich auch nur Konvention gewesen, für den „echten“ Zahlungsverkehr wurde eine normale, kryptische Kontonummer verwendet.

Man könnte das System beliebig komplex machen:

  • in einer ersten Stufe könnte man nur eine handvoll Spendenorganisationen zulassen, das würde man mit ein paar pragmatischen Frontend-Programmierungen in den eBanking-Systemen hinbekommen.
  • in Folgestufen könnte man Unternehmen den Weg öffnen: analog zu Domainnamen würden diese IBAN-Namen registrieren, Registrare wären die Banken selber …
  • wenn und falls sich Dinge wie ePostbrief oder De-Mail durchsetzen, könnte man diese Adressen als Alias verwenden …

Edit am 30.1.2014: die Idee hatten andere auch schon: http://paymentandbanking.com/2014/01/30/no-8-vorstellung-fintech-startups-myiban/ – zu meiner Ehrenrettung: den Kollegenkreise nerve ich mit der Idee schon seit ’nem Jahr 🙂

Gurke versus c´t

Wenn man heute an der Supermarktkasse mit Karte zahlt, kennt diese ja meine Bankverbindung – sie könnte dann die Details des Umsatzes gleich an meinen PFM senden.

Dort könnte ich dann sehr einfach einen Sammelposten in Kategorien auflösen – wenn ich dann zum Beispiel zehn Gurken und eine Computerzeitschrift kaufe, kostet mich das nur noch zwei Mausklicks.

Mann, wäre echt Zeit, dass Bank(-IT) mal mit Einzelhandel-(IT) spricht …

Rechnungen fotografieren

IBAN die schreckliche wird Bankkunden keinen Spaß machen.

Warum also nicht einen spezialisierten OCR-Service anbieten, der einen Scan oder ein Smartphone-Foto einer Rechnung analysiert und darauf die Zahldaten extrahiert? Diese könnte man in einer Auftragsliste zwischenspeichern und dann einzeln freigeben (siehe hier).

So schwer kann das nicht sein:

  • unten rechts steht immer der Betrag.
  • Eine IBAN oder BIC erkennt auch eine Kakerlake

etwas schwieriger wären:

  • die Referenz
  • Bezeichnung des Zahlungsempfängers

… aber auch da kann man mit einigen Schlüsselworten („Rechnungsnummer“, „Auftragsnummer“, bzw. „erkennbare Zeichenkette in der größten, auf dem Briefbogen auffindbaren Schrift“ … ) dem Zahler zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Vorschlag machen …

Quittungen fotografieren

Tankzettel, Supermarkt-Quittungen, die Semmel beim Bäcker … die meisten dieser Zettel landen entweder gleich im Papierkorb oder man schiebt sie in den Geldbeutel, um sie irgendwann strukturiert abzulegen oder auszuwerten – denn schließlich enthalten sie in ihrer Gesamtheit viele Informationen über unser Konsumverhalten.  Aber: man tut es dann eben doch nicht.

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