Fotos in unterschiedlichen Größen? Wozu überhaupt?

Jetzt wird es ein bisschen technisch: die Netzgemeinde glaubt, eine Lösung für das Problem zu haben, dass unterschiedliche Geräte bei der Darstellung von Fotos im Netz auch unterschiedliche Bild-Größen benötigen: ein großer Monitor (oder in Retina-Display) eine mit ca. 2.00 Pixel Breite, ein mittlerer ca. 1.000 und ein Smartphone so 500. Die Antwort Antwort der Techniker: lass uns einfach im HTML sowas schreiben: <img src=“bild1000.jpg “ srcset=“bild2000.jpg 2x, bild500.jpg 500w“> (das ist eine einfache Variante !). Was mich stört: jahrelang haben wir die Trennung von Inhalt und Darstellung gepredigt bekommen und jetzt sollen wir etwas machen, was sich anfühlt, wie ein <marquee>?

Nö. Wie wäre denn folgendes: das Rendering von Bildern in allen Betriebssystemen und Browsern ist mittlerweile so gut, dass man es „fluid“ mit guter Qualität darstellen kann. Ein Bildschirm-Pixel muss also nicht mehr zwangsläufig einem Bild-Pixel entsprechen. Es ist auch völlig unmöglich, sinnvolle Layouts zu erstellen, die auf fixen Pixelmaßen beruhen. Also kann man doch konsequent sein und nur noch ein Medium, nämlich das mit der besten Auflösung zu referenzieren.

Nachteil: das ist manchmal zu groß: ein Full-HD-Bild „wiegt“ nun mal – auch gut optimiert – so seine 600-800 kB. Mit GPRS einfach nicht diskutabel. Jetzt kann aber der Redakteur nix dafür, und auch nicht der Webserver oder der HTML-Standard – daher sollte sich eine Konvention darum kümmern. Was braucht es dazu

  • ein Bildformat, in dem alle vom Designer konzipierten Bildgrößen vorkommen. Das könnte im einfachsten Fall eine ZIP-Datei mit proprietärer Endung sein, in dem alle Formate drinliegen. Die Bilder selber könnten weiterhin gifm, jpg, png, whatever sein, Photoshop und Konsorten könnten es einfach exportieren, CMS (zumindest anständige) könnten es auch mit Bormitteln erzeugen. Man könnte noch ein .json reinlegen, um ein paar Metadaten zu verwalten (etwa : eine Liste der Formate, oder ein XML-File mit der Namenskonvention, das könnte dann von JavaScript verwendet werden …)
  • keine Änderung am HTML-Standard, der <img> würde nur ein neues Format referenzieren: <img src=“bild.zip“>
  • Eine Erweiterung am CSS-Standard (denn da gehören solche Sachen hin), die es dem Designer erlaubt, Regeln zu definieren, wann welches Bild aus dem Container geholt werden soll. Also sowas in der Art:
@media only screen and (max-width: 320px) {
	img:choose {"low"}
}
@media only screen and (max-width: 1024px) {
	img:choose {"medium"}
}
img:choose {"high"}

 

 

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Das Traveller-Gadget

Was braucht der Reisende? Saft und Netz. Ich will ein Kästchen haben:

  • eingebautem Akku (so ca. 10 Ah)
  • 1 x 220 Volt
  • 1 x universeller Power-Out fürs Notebook
  • 2 x USB-Kabel
  • 2 x Ethernet
  • WiFi-Hotspot
  • 3G/LTE
  • eingebauter Fileserver mit Cloud-Sync mit ordentlich SSD-Speicher
  • SD-Kartenleser mit Autocopy 2 SSD

Damit könnte man

  • das Notebook-Netzteil daheim lassen
  • alle Daten immer dabeihaben, auf allen Geräten, ohne jedes einzeln replizieren zu müssen
  • einen Ethernet-Anschluss per WiFi teilen
  • schnell das Smartphone aufladen
  • Fotos mal schnell eben sichern
  • Mit einer SIM und einem Vertrag alle Geräte mit gutem Internet versorgen

 

 

 

 

 

P2P-Info teilen

In der einen oder anderen Form gibt es das sicherlich schon, aber ich will es einfacher haben: ich habe etwas auf dem Bildschirm, das ich schnell und mit einer einzigen Aktion jemandem zeigen möchte, der selber gerade vor einem Bildschirm sitzt – und zwar unabhängig von Gerät und Betriebssystem.

Einsatz-Szenarien:

  • „Hast schon dieses niedliche neue Katzenvideo gesehen?“
  • „Kuck mal Schatz, das wäre doch ein tolles Urlaubsziel?!“ – „Nett, ja, aber das hier gefällt mir besser!“
  • „Hallo Herr Meyer-Krawzyikinskewic, wie war nochmal gleich Ihre E-Mail-Adresse?“
  • „Hey, Du schuldest mir 10 Euro!“ – „Ups, ich überweise es Dir gleich, hast Du Deine Kontonummer?“ – „Mach Dein Handy an, ich beame sie Dir rüber!“ – „Passt, habe es Dir überwiesen!“
  • „Du fährst doch oft von München nach Buxtehude – wie ist denn die beste Verbindung?“
  • „Der Meyer-Krawzyikinskewic hat mir doch letztens seine E-Mail-Adresse geschickt – wie war die noch gleich?!
  • „Wo bestellst Du gleich nochmal immer Deine Schuhe?“

Parallel und unsichtbar könnte man Metadaten mitschicken:

  • Wenn auf dem Bildschirm eine Adresse angezeigt wird, wird ein .vcf mitgeschickt – der Empfänger kann es optional öffnen und in seinem Adressbuch speichern
  • Wenn es eine Karte ist, werden Geodaten mitgeschickt
  • Bei einer Web-Adresse eben der URL
  • Eine Bahnverbindung wird optional in der Ticket-App geöffnet
  • Eine IBAN öffnet die Banking-App und befüllt das Überweisungformular vor

Auf Senderseite könnte man noch eine Favoritenliste pflegen, mit Inhalten, die man häufig sendet (z.B. die eigene Kontoverbindung oder Adresse), ebenso könnte man auf Empfängerseite eine Liste der zuletzt eingegangenen Inhalte pflegen.

 

Fach für USB-Sticks in Notebooks

Wer viel mit Notebooks hantiert und sie nicht nur auf dem Tisch herumstehen hat, dürfte vermutlich schon das eine oder andere Mal von einem herausstehenden USB-Stick genervt worden sein: Speicher, UMTS, Mausanschluss … zwar werden die Dinger immer kleiner, aber eine unbedachte Bewegung genügt immer noch, um das gute Stück zu ruinieren.

Dabei wäre es so einfach: die Hersteller müssten nur ein paar Kubikzentimeter im Inneren des Notebooks für ein kleines, internes Fach opfern … bei Autos musste man auch mal die Koffer außen dranschnallen …